ISTQB® CT-SEC
ISTQB Security Tester (CT-SEC)
Akkreditierte Weiterbildung für die Planung, Durchführung und Bewertung von Security Tests – von Risiko und Anforderungen über Sicherheitsmechanismen bis zu Werkzeugen, Reporting und Standards.
ISTQB® Specialist
Security Testing fundiert planen, durchführen und bewerten.
Der ISTQB Certified Tester Security Tester (CT-SEC) vermittelt einen strukturierten Ansatz für Sicherheitstests aus Risiko-, Anforderungs-, Schwachstellen- und Human-Factor-Perspektive. Der Kurs verbindet Security-Teststrategie, Testprozess, Sicherheitsmechanismen, Werkzeuge, Reporting und Standards.
Für wen ist CT-SEC gedacht?
Die Zertifizierung richtet sich an Personen, die bereits Erfahrung im Security Testing besitzen und ihre Fachkenntnisse vertiefen möchten. Besonders relevant ist sie für erfahrene Tester, Testanalysten, technische Tester, Security Tester sowie Verantwortliche für Testplanung, Softwarequalität und Informationssicherheit.
Voraussetzungen für die Zertifizierung
Laut ISTQB benötigen Kandidaten ein gültiges Certified Tester Foundation Level-Zertifikat und mindestens drei Jahre einschlägige akademische, praktische oder beratende Erfahrung. Die konkreten Kriterien zur praktischen Erfahrung bestimmt das zuständige ISTQB Member Board beziehungsweise der Prüfungsanbieter.
Offizielle ISTQB-Inhalte
Was bietet der CT-SEC-Kurs?
Die neun fachlichen Lehrplanbereiche führen von den Grundlagen und der Security-Teststrategie über den gesamten Softwarelebenszyklus bis zu Sicherheitsmechanismen, menschlichen Faktoren, Werkzeugen und Standards.
Grundlagen des Security Testings
Sicherheitsrisiken, Assets, Risikobewertung, Informationssicherheitsrichtlinien und -verfahren sowie die Rolle von Security Audits für das Testen einordnen.
Nutzen: Security-Tests auf nachvollziehbare Risiken, Richtlinien und Schutzbedarfe ausrichten.
Ziele, Zweck und Strategien
Organisatorischen Kontext, Security-Testziele, Umfang und Abdeckung bestimmen, geeignete Testansätze analysieren und Verbesserungen der Security-Testpraxis ableiten.
Nutzen: eine Security-Teststrategie entwickeln, die zu Projekt, Stakeholdern und Bedrohungslage passt.
Security-Testprozess
Security-Tests definieren, planen, entwerfen, ausführen, bewerten und pflegen sowie den Prozess auf das jeweilige Softwarelebenszyklusmodell abstimmen.
Nutzen: Security Testing als steuerbaren und wiederholbaren Prozess etablieren.
Security Testing im Softwarelebenszyklus
Security-Testaktivitäten in Anforderungen, Entwurf, Implementierung, Komponenten- und Integrationstest, System- und Abnahmetest sowie Wartung einbinden.
Nutzen: Sicherheitsrisiken früh und über alle Entwicklungsphasen hinweg prüfen.
Sicherheitsmechanismen testen
Wirksamkeit von Systemhärtung, Authentifizierung und Autorisierung, Verschlüsselung, Firewalls und Netzwerkzonen, Intrusion Detection, Malware-Scanning, Datenverschleierung und Security-Schulungen bewerten.
Nutzen: technische und organisatorische Schutzmaßnahmen gezielt auf ihre Wirksamkeit untersuchen.
Menschliche Faktoren
Angreifermotive und Angriffsszenarien verstehen, Social Engineering einordnen und Maßnahmen zur Security Awareness betrachten.
Nutzen: menschliches Verhalten als Teil der Sicherheitsrisiken und der Teststrategie berücksichtigen.
Bewertung und Reporting
Security-Testergebnisse bewerten, Vertraulichkeit der Ergebnisse sicherstellen und Statusberichte auf Genauigkeit, Verständlichkeit und Eignung für Stakeholder analysieren.
Nutzen: sensible Testergebnisse belastbar und adressatengerecht kommunizieren.
Security-Testwerkzeuge
Arten und Einsatzzwecke von Security-Testwerkzeugen unterscheiden, Werkzeugbedarf dokumentieren und Kandidaten anhand definierter Anforderungen auswählen.
Nutzen: Werkzeuge nicht nach Bekanntheit, sondern nach Testziel und tatsächlichem Bedarf auswählen.
Standards und Branchentrends
Nutzen und Anwendbarkeit von Security-Testing-Standards beurteilen, geeignete Standards auswählen und Entwicklungen der Informationssicherheit für Verbesserungen verfolgen.
Nutzen: Security Testing an verbindlichen Rahmenbedingungen und relevanten Entwicklungen ausrichten.
Kompetenzen für die Praxis
Was können Sie nach der Weiterbildung?
Die offiziellen Business Outcomes verbinden strategische, technische und kommunikative Aufgaben des Security Testings.
Risiken analysieren und Security-Tests ausrichten
- Security-Tests richtlinien-, risiko-, standard-, anforderungs- und schwachstellenbasiert planen
- Bedrohungen, Risikobewertungen und vorhandene Tests analysieren
- Testziele aus Funktionalität, Technologie und bekannten Schwachstellen ableiten
- zusätzlichen oder verbesserten Security-Testbedarf erkennen
Mechanismen, Ergebnisse und Werkzeuge bewerten
- Wirksamkeit von Sicherheitsmechanismen untersuchen
- Angreiferperspektive und Security Awareness berücksichtigen
- Statusberichte auf Genauigkeit und Stakeholder-Eignung analysieren
- Werkzeugbedarf dokumentieren und passende Security-Testwerkzeuge auswählen
Zertifizierung und Prüfung
45 Fragen · 52 von 80 Punkten · 120 Minuten
Die offizielle CT-SEC-Prüfung umfasst 45 Fragen mit insgesamt 80 Punkten. Zum Bestehen sind 52 Punkte erforderlich. Für die Prüfung stehen 120 Minuten zur Verfügung; Nicht-Muttersprachler erhalten laut ISTQB 25 Prozent zusätzliche Zeit. Für die Zertifizierung werden außerdem der CTFL und mindestens drei Jahre einschlägige Erfahrung vorausgesetzt.
Foundation, Specialist und Advanced richtig einordnen
Der zugrunde liegende Lehrplan trägt die Bezeichnung Advanced Level Security Tester; im aktuellen ISTQB-Portfolio wird CT-SEC als Specialist geführt. Der CTFL bildet die fachliche Voraussetzung. Die aktuellen Core-Advanced-Module Agile Tester, Test Analyst, Test Automation Engineering, Test Management und Technical Test Analyst bleiben eigenständige rollenbezogene Vertiefungen.
Knowledge Department
ISTQB Advanced Level Security Tester
Aufgaben und Einordnung
Der ISTQB Advanced Level Security Tester ist die beste Grundlage, um das nötige Wissen vermittelt zu bekommen wie Sie als Security Tester Ihre Aufgaben erfolgreich identifizieren und durchführen können und wie Sie diese Aktivitäten in den Projektlebenszyklus in Ihrem Unternehmen integrieren können!
Der ISTQB Advanced Level Security Tester ist ein weiterer Baustein der Specialist-Reihe des ISTQB, neben den Foundation Level Specialist-Themen Model Based Tester, Automotive Tester und Test Automation Engineer, welche Sie natürlich auch bei Knowledge Department bekommen. Er baut auf dem Grundlagenwissen des ISTQB Certified Tester Foundation Level auf und bietet eine Erweiterung zum zertifizierten Security Tester.
Lehrplan, Durchführung und Lernziel
Basis ist der offizielle Lehrplan des ISTQB, welchen Sie (vorerst nur in englisch) hier herunterladen können. Der Kurs findet auf Deutsch statt und die optionale Prüfung ist ebenfalls auf Deutsch.
Nach erfolgreichem Besuch der 3-tägigen Schulung sind Sie in der Lage Zugriffssicherheitstests aus verschiedenen Perspektiven, wie z. B. regelbasiert, risikobasiert, standardbasiert, anforderungsbasiert oder anfälligkeitsbasiert, zu planen, durchzuführen und zu bewerten und entsprechende Testaktivitäten in den Entwicklungsprozess einzuphasen. Für vorgegebene Projektszenarien sind Sie in der Lage sinnvolle Testziele für die Zugriffssicherheitstests zu identifizieren und umzusetzen.
Security Testing
Schulungstermine für ISTQB Security Tester.
Folgende Online-Kurse können Sie bei Knowledge Department hierzu buchen:
ISTQB · Specialist
ISTQB Advanced Level Security Tester - Sicherheitstester
ISTQB · Specialist
ISTQB Advanced Level Security Tester - Sicherheitstester
Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Orientierung vor der Buchung
Häufige Fragen zum ISTQB Security Tester.
Was ist der ISTQB Security Tester (CT-SEC)?
CT-SEC ist eine ISTQB Specialist-Zertifizierung für die Planung, Durchführung und Bewertung von Sicherheitstests. Sie behandelt unter anderem risiko-, anforderungs-, standard- und schwachstellenbasierte Perspektiven sowie menschliche Faktoren, Werkzeuge und Standards.
Für wen eignet sich der CT-SEC-Kurs?
Die Zertifizierung richtet sich an Personen mit Erfahrung im Security Testing, die ihre Kenntnisse systematisch vertiefen möchten. Dazu gehören insbesondere erfahrene Tester, Testanalysten, technische Tester, Security Tester sowie Verantwortliche für Testplanung, Qualität und Informationssicherheit.
Welche Voraussetzungen gelten für die CT-SEC-Zertifizierung?
Kandidaten benötigen ein gültiges ISTQB Certified Tester Foundation Level-Zertifikat und mindestens drei Jahre einschlägige akademische, praktische oder beratende Erfahrung. Die konkreten Erfahrungskriterien legt das zuständige ISTQB Member Board beziehungsweise der Prüfungsanbieter fest.
Welche Inhalte behandelt der ISTQB Security Tester?
Der offizielle Lehrplan umfasst Grundlagen des Security Testings, Ziele und Strategien, Security-Testprozesse, Security Testing im Softwarelebenszyklus, das Testen von Sicherheitsmechanismen, menschliche Faktoren, Bewertung und Reporting, Werkzeuge sowie Standards und Branchentrends.
Welche Sicherheitsmechanismen werden im Kurs betrachtet?
Der Lehrplan behandelt unter anderem Systemhärtung, Authentifizierung und Autorisierung, Verschlüsselung, Firewalls und Netzwerkzonen, Intrusion Detection, Malware-Scanning, Datenverschleierung und die Wirksamkeit von Security-Schulungen.
Wie ist die ISTQB CT-SEC-Prüfung aufgebaut?
Die offizielle Prüfung umfasst 45 Fragen mit insgesamt 80 Punkten. Zum Bestehen sind 52 Punkte erforderlich. Die Prüfungszeit beträgt 120 Minuten; Nicht-Muttersprachler erhalten laut ISTQB 25 Prozent zusätzliche Zeit.
Ist CT-SEC ein Foundation- oder Advanced-Kurs?
CT-SEC wird im aktuellen ISTQB-Portfolio als Specialist-Zertifizierung geführt. Der zugrunde liegende Lehrplan trägt die Bezeichnung Advanced Level Security Tester. Voraussetzung ist der CTFL; die rollenbezogenen Core-Advanced-Module bleiben davon getrennte Zertifizierungen.
Was kann ich nach dem CT-SEC-Kurs anwenden?
Sie können Security-Tests aus mehreren Perspektiven planen und bewerten, Testziele aus Risiken, Anforderungen und bekannten Schwachstellen ableiten, Sicherheitsmechanismen beurteilen, passende Werkzeuge auswählen und adressatengerechte Security-Testberichte analysieren.
Direktaustausch
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