Reference Model
Ein Referenzmodell für objektive Prozess-Assessments: Bewertungsmodell und konkrete Entwicklungsprozesse bleiben bewusst getrennt, damit Ergebnisse vergleichbar und Modelle flexibel einsetzbar bleiben.
ISO 15504
Ein Modell für objektive Prozess-Assessments
ISO 15504 gibt für das Assessment von Prozessen ein Referenzmodell vor. Die Software-Entwicklungsprozesse selbst werden dabei nicht definiert.
Hierfür kommen andere ISO-Normen, zum Beispiel ISO 12207, oder individuelle Prozessreferenzmodelle wie Automotive SPICE zum Einsatz.
Assessmentmodell und Prozessreferenzmodell bleiben getrennt. Genau dadurch wird das Modell breit einsetzbar.
Das Referenzmodell schematisch dargestellt.
Die Infografik zeigt, wie Prozessreife, Prozessattribute und Assessmentbewertung innerhalb des Referenzmodells strukturiert zusammenwirken.
Infografik: ISO 15504 Reifegradmodell
Assessmentmodell, Prozessattribute und Reifegradbewertung auf einen Blick.
Bewertung, Anpassbarkeit und Vergleichbarkeit.
Die Trennung zwischen Assessmentmodell und konkreten Entwicklungsprozessen ermöglicht flexible Prozessmodelle, ohne auf eine einheitliche und nachvollziehbare Bewertung zu verzichten.
Prozesse bleiben anpassbar
Die Software-Entwicklungsprozesse werden nicht direkt durch ISO 15504 festgelegt. Organisationen können passende Prozessreferenzmodelle verwenden.
Ergebnisse werden vergleichbar
Durch ein einheitliches Assessmentmodell können Assessment-Ergebnisse nachvollziehbar verglichen werden.
Prozessqualität wird objektiver
Die Bewertung erfolgt nicht nur aus dem Bauch heraus, sondern anhand definierter Prozessattribute und Reifegrade.
Damit ist ein Vergleich von Assessment-Ergebnissen machbar. Als Folge davon ist eine objektive Bewertung der Prozessqualität möglich.
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